Yoga Philosophie

In der Ashtanga Yoga Philosophie gibt es die 10 ethischen Hauptpunkte. Die fünf Yamas (Handeln, welches wir bewusst vermeiden) und die fünf Niyamas (Handeln welches wir bewusst pflegen). Für mich persönlich sind die Beachtung von Yamas und Niyamas eine grundlegende Voraussetzung Yoga in den Alltag zu integrieren und so ein bewusstes friedvolles Leben zu führen und Vorbild zu sein für andere.

Viele der großen spirituellen Traditionen der Welt haben als Grundlage ethische Regeln und Richtlinien, die dem Schüler helfen, harmonische Beziehungen mit seinem Mitmenschen und mit der Gesellschaft als Ganzes zu haben. Ein Beispiel wären die zehn Gebote in der jüdisch-christlichen Tradition oder Ahimsa (Gewaltlosigkeit) in den buddhistischen Lehren.

Auf diesem Weg von Ashtanga Yoga kompilierte der Weise, Patanjali den achtfachen Pfad (Ashtanga, dh. acht Glieder oder Pfade). Die ersten beiden Pfade bestehen aus Einschränkungen und persönlichen Verhaltensregeln, die Yamas und Niyamas genannt werden.

Dies sind die Anforderungen, durch die der Schüler/ Aspirant für die internen Stufen vorbereitet wird, die letztlich zur Befreiung von Leid und zur Vereinigung mit dem Selbst oder mit Gott oder einer höheren Macht, die der Schüler/ Aspirant hält, führen.

 

Die Yamas /Einschränkungen oder Verhaltensregeln gegenüber anderen

Ahimsa – Nicht gewalttätig sein
Satya – Wahrhaftig sein
Asteya – Nicht stehlen
Brahmacharya – Sexuelle Enthaltsamkeit
Aparigraha – Keinen Besitzanspruch hegen

Die Niyamas /persönliche Verhaltensregeln

Saucha – Reinigung
Santosha – Zufriedenheit
Tapas – Disziplin
Svadhyaya – Selbststudium
Ishvara Pranidhana – Hingabe zu Gott